Als Kaarst 40 Sekunden vor Ende den Torwart Richard Steffen beim Stande von 6:7 vom Feld nahm, gelang Krefeld die endgültige Entscheidung. Zu diesem Zeitpunkt war CEK Stürmer Moritz Otten schon im Krankenhaus.

Kaarst wusste um die Heimstärke der kampfstarken Bären und ging konzentriert an die Sache ran. Die Adler waren klar spielbestimmend und setzten sich in der Hälfte der Bären fest, allerdings fehlte heute die letzte Konsequenz im Abschluss. Dennoch gingen die Adler durch Moritz Otten in Führung der einen schönen Alleingang zum 0:1 (11. Minute) vollendete. Leider hielt die Führung nur einige Sekunden, denn Krefeld nutzte einen Fehler in der Kaarster Verteidigung zum 1:1 durch Max Zillen (12. Minute). Das war auch der Pausenstand.

Im zweiten Abschnitt konnte Kaarst dann durch Thimo Dietrich (30.) und Lennart Otten (31.). auf 1:3 stellen. Dies spiegelte auch den Spielverlauf wieder, denn Kaarst hatte wesentlich mehr Spielanteile. Leider war es dann zu Ende mit der Kaarster Herrlichkeit und zwei Strafzeiten brachten Krefeld wieder zurück ins Spiel. Max Zillen und Max Bleyer sorgten für den 3:3 Zwischenstand nach 40 Minuten.

 

Kurz nach dem Wechsel verletzte sich Moritz Otten, der bei einem Check gegen die Tür prallte und diese sich öffnete. Kaarst war dann zu Umstellungen gezwungen und verlor zusehends die Spielkontrolle. Das Spiel wog hin und her und Krefelds Konter häuften sich. Janik Jost nutzte einen dieser Konter und Krefeld gelang die 4:3 Führung. Tobias Wolff konnte ausgleichen, doch ein erneuter Konter sorgte für das 5:4 durch Daniel Schopp. Ivo Puhle konnte dann nach feiner Einzelleistung zum 5:5 ausgleichen. Schopp sorgte dann für das 6:5 und Thimo Dietrich für das 6:6 in einer spannenden Partie. Das 7:6 für Krefeld gelang dann Wasja Steinborn, der ein Missverständnis im Kaarster Spielaufbau nutzte. Beim letzten Treffer war CEK Goalie Richard Steffen schon auf der Bank und ein fünfter Feldspieler auf dem Feld, ehe Jannik Kleindienst dann ins verwaiste Kaarster Gehäuse traf. Kaarst hatte zwar über weite Strecken mehr vom Spiel, kam allerdings kaum zu zwingenden Chancen. „Es war nicht der unbedingte Wille zu erkennen und das muss sich dringend ändern“, so Co-Trainer Volker Evertz. Gelegenheit dazu besteht schon nächste Woche, wenn die Duisburg Ducks nach Kaarst kommen.