Crash Eagles reisen zum Europacup in die Schweiz

von Georg Otten

Als Nachrücker konnten die Adler einen Platz beim diesjährigen Herren Europapokal ergattern und reisen am Donnerstag nach Rossemaison.

Die letzte Saison stand unter keinem guten Stern für die Crash Eagles Bundesligamannschaft. Neben der Tatsache, dass man ohne etatmäßige Herrentorhüter spielen musste, war die stark verkürzte Saison 2021 alles andere als günstig für die Adler. Trotzdem reisen die Kaarster nach Rossemaison, da Augsburg auf die Teilnahme verzichtet hat und so ein Platz im Feld frei wurde.

In der aktuellen Saison läuft es für die Adler, nach leichten Startschwierigkeiten, wie am Schnürchen. Torwart Richard Steffen ist wieder fit und mit Daniel „Taylor“ Schneider hat man einen weiteren Hochkaräter zwischen den Pfosten. Auch der reaktivierte Torwart Oli Derigs konnte seinen Trainingsrückstand aufholen und zeigt sehr ansprechende Leistungen. Trainer Marcus Drücker hat daher eine Sorge weniger. Ganz sorgenfrei ist der Übungsleiter nicht, denn in Bestbesetzung können die Adler nicht antreten. Studium, Beruf und Verletzungen sind hier der Grund.  

Die Adler spielen in Gruppe A und müssen mindestens den vierten Rang erreichen, um sich für das Viertelfinale zu qualifizieren. Hier trifft man auf die Köln-Rheinos, den SHC Rossemaison, den SHC Givisiez (beide Schweiz), sowie die Cardiff Panthers (GB) und die Vienna Lunatics aus Österreich. Je nach Platzierung in der Vorrunde spielt man dann überkreuz gegen die Gruppe B. „Unser Ziel ist mindestens der vierte Platz in der Gruppe und dann im Viertelfinale schauen wir was geht“, so Coach Drücker. Favoriten sind sicherlich der heimische SHC Rossemaison, die routinierten Starz aus Dänemark und auch der Deutsche Meister aus Krefeld. 

Nachdem man in den letzten Jahren immer zum Favoritenkreis zählte, ist dies 2022 für die Kaarster Adler eine andere Ausgangssituation, aber mit dem Team-Spirit der letzten Monate ist eine Überraschung immer drin.