Nach einem ausgeglichenen ersten Drittel (3:3), lagen die Gründe für die Niederlage in erster Linie an der mangelten Chancenverwertung im zweiten Abschnitt. Dreimal liefen Kaarster Stürmer alleine auf das von Daniel Schneider gehütete Iserohner Tor, ein Treffer sprang dabei freilich nicht heraus Die Samurai nutzten zwei dieser Situationen zu Kontertoren und so lagen die Adler mit 7:9 nach 40 Minuten zurück.

Im letzten Drittel konnte Kaarst den Druck auf das Iserlohner Tor erhöhen, allerdings auf Kosten der Defensivarbeit. Auf jeden Kaarster Treffer hatte Iserlohn eine Antwort parat und auch der Versuch Torwart Niclas Stobbe zugunsten eines fünften Feldspielers vom Feld zu nehmen ging in die Hose. Neumann machte mit dem „Empty-Net“ alles klar für die Sauerländer.“Insgesamt gesehen geht der Sieg für Iserlohn in Ordnung. Spielerisch war das in Ordnung allerdings müssen wir nun im Training wieder mehr den Fokus auf den Torabschluss legen“, so Trainer Otten. Die Bundesliga zeigte auch an diesem Wochenende wieder einmal wie nah die Teams beieinander sind. Essen unterlag am Freitag Krefeld, die ihrerseits dann tags darauf gegen Duisburg unterlagen. Die Rockets Essen sind am kommenden Wochenende im Pokal-Hablfinale in Kaarst zu Gast. Wieder ein dickes Brett für die junge Kaarster Mannschaft.

Die heutigen Torschützen für Kaarst: Christian von Berg, Nils Surges, zweimal Tim Dohmen und Moritz Otten, der fünfmal traf.