Aus den Rockets Essen wurden nach einer Fusion mit dem örtlichen Eishockeyverein die Moskitos Essen.  Die Gäste kommen als aktuell Tabellenneunter nach Kaarst. Ein Tabellenplatz der sicher nicht die Spielstärke der Gäste widerspiegelt.

Das aus den „Raketen“ die „Stechmücken“ wurden, hat in erster Linie mit Thomas Böttcher zu tun. Der Vorsitzende des Skaterhockey Vereins nahm 2020 auch beim daniederliegenden Essener Eishockeyclub die Zügel in die Hand und sanierte den maroden Oberligisten. Nun führte er beide Vereine zusammen, was bei der Ähnlichkeit der beiden Sportarten Sinn machen kann. Darüber hinaus sind viele Essener Akteure auf Schlittschuhen und auf Inline-Skates unterwegs. Das hat Vorteile, aber auch Nachteile denn bei Terminüberschneidungen der beiden Sportarten ist ein gutes Management erforderlich. Wenn dann auch noch Corona dazu kommt, dann kann es eng werden im Kader der Essener. Der aktuelle Tabellenplatz erklärt sich durch eine Essener Spielabsage in Duisburg, die neben der Spielwertung den Moskitos noch weitere drei Minuspunkte bescherte. Kurzum, die Gäste aus der Ruhrmetropole waren und bleiben ein Top-Team und werden sicher mit einer hohen Motivation in die Stadtparkhalle kommen.

Die Crash Eagles wollen die positive Serie mit Siegen in Krefeld, gegen Augsburg und nun im Pokal gerne auch gegen die Moskitos fortsetzen. Personell sieht es nach und nach besser aus im Kaarster Team, sodass Marcus Drücker nahezu aus dem Vollen schöpfen kann.

Für beide Teams ist das Spitzenspiel eine wegweisende Partie. Die Adler wollen unter die „Top-Vier“ und die Moskitos schnell weg vom Tabellenkeller. Wichtig ist vor allem Disziplin, denn Strafzeiten gilt es zu vermeiden bei den starken „Special-Teams“ auf beiden Seiten. Es dürfte, wie in den letzten Jahren gewohnt, ein spannendes Spiel zwischen den beiden Skaterhockey-Dinos werden.