Ein Spiel, das in vielerlei Hinsicht außergewöhnlich war: Die dritten Herren der Eagles aus Kaarst setzten sich am Wochenende in einem nervenaufreibenden Duell gegen die Thunder aus Bonn mit 6:5 durch – und das in letzter Minute. Kurios dabei: Obwohl offiziell als Auswärtsteam gelistet, fand die Partie in der eigenen Halle statt. Der Grund dafür liegt in der baufälligen Heimspielstätte der Bonner, die ihre Spiele derzeit in fremden Hallen austragen müssen.
Ein Spiel auf Augenhöhe – aber Bonn spielbestimmend
Beide Mannschaften traten mit lediglich zwei Reihen und einem Torwart an, was ein kluges Haushalten mit den Kräften erforderte. Die Eagles erwischten den besseren Start und gingen früh in Führung. Doch Bonn zeigte sich kämpferisch und übernahm zunehmend die Kontrolle über das Spiel. Mit viel Druck auf das Kaarster Tor und einer starken Teamleistung drehten die Thunder das Spiel und führten nach 41 Minuten verdient mit 5:3.
Die Wende im letzten Drittel
Doch die Eagles gaben sich nicht geschlagen. Zur Mitte des letzten Drittels kippte das Spiel: Angeführt von Kapitän Maik Butzen, der mit drei Treffern glänzte, und dem dynamischen Artur Drichel (2 Tore, 1 Assist), kämpfte sich Kaarst zurück. In der 59. Minute fiel schließlich der entscheidende Treffer zum 6:5 – ein dramatischer Schlusspunkt in einem intensiven Spiel.
Starke Teamleistung
Neben den Torschützen überzeugten auch Torwart Patrick Krajnc mit wichtigen Paraden, Assistent Kevin Küppers mit Übersicht und Vincent Elhami mit drei Assists. Michael Erren steuerte ein weiteres Tor bei, während Arndt Kons und Ben Radtke mit solidem Einsatz das Team komplettierten.
Erschöpft, aber zufrieden verließen die Eagles das Spielfeld – mit dem Wissen, eine harte Prüfung gegen ein starkes und sympathisches Team aus der ehemaligen Bundeshauptstadt bestanden zu haben.
Am Sonntag den 31.08. traten unsere Schüler 2 zum ersten Endrundenspiel bei der Erstvertretung der Vipers aus Pulheim an. Das Spiel fand entgegen dem letzten Jahr sogar in Pulheim in neuer, aber renovierungsbedürftiger Spielstätte statt. Da die Eagles ihre Vorrundengruppe deutlich für sich entschieden hatten, wurden sie der stärksten Endrundengruppe zugeordnet und alle SpielerInnen und Fans waren noch unsicher bezüglich der Leistungsstärke ihrer nun folgenden Endrundengegner. Während des Aufwärmprogramms beider Teams konnte man bereits erahnen, dass unseren Eagles ihr bis dato härtester Gegner im Jahr 2025 bevorstehen würde.
Die Vipers zeigten auch von Beginn an, dass sie die Endrunde mit einem eigenem Sieg beginnen lassen wollten. Sie erspielten sich bereits anfangs des ersten Drittels mehrere hochkarätige Chancen, die nur aufgrund eines bärenstarken Auftritts von Max Maxisch im Tor sowie des Torgestänges nicht in einem frühen Rückstand endeten. Auf Seiten der Eagles ließ Luc Wiertz mit mehreren Schüssen auf Vipers-Gehäuse zaghafte Gegenwehr erkennen. Nach knapp 8 Minuten ließ Jona Perré einen Vipers-Spieler über seinen Eishockeyschläger fliegen und die Vipers nutzten ihre anschließende Überzahl rasch zur bis dato gerechten Führung. Anschließend wurde das Spiel etwas ruhiger, allerdings gab es die wenigen Chancen stets auf Seiten der Vipers.
Die Eagles retteten sich in die Drittelpause, jedoch ließen es ihre Gegner im zweiten Drittel keinesfalls ruhiger angehen. Nach zwei schnellen Vipers-Treffern zum 3:0 gab es eine kurzzeitige Spielunterbrechung für notwendige Instandsetzungsmaßnahmen des Ordnerpersonals an den Hallenwänden. Unsere Eagles konnten die zusätzliche Auszeit gut gebrauchen, leider zeigte, der ansonsten überaus stark haltende Max im Tor, nach Wiederanpfiff einen kurzen gedanklichen Aussetzer und ließ einen Befreiungsschlag der Vipers zum 4:0 passieren. Zur Halbzeit des zweiten Drittels holte sich Luc ein 2-Minuten-Strafe ab, welche die Vipers kurz vor Ablauf ihrer Überzahl mit ihrem 5. Treffer zu nutzen wussten. Offensiv lief bei unseren Eagles an diesem Tage leider wenig zusammen und zumeist waren Einzelaktionen gefragt, wenn es denn mal Richtung Vipers-Gehäuse ging. Nach 11:30 Minuten gelang es Emil Wasem, den Ball Richtung Tor zu schießen, wo Kian Knittel den abgeprallten Ball aufnehmen und zum Ehrentreffer sicher verwandeln konnte. Die Pulheimer indessen antworteten prompt mit Treffer Nummer 6.
Das dritte Drittel startete ereignisreich. Luc passte aus dem Hintertorraum zu Luis Haag, der nach wenigen Sekunden den zweiten Eagles Treffer erzielte. Die Vipers antworteten knallhart mit drei schnellen Toren, die nur durch eine 2-Minuten-Strafe für Sergej Bereshnoi unterbrochen wurden. Weitere Vipers-Treffer verhinderte fortan unsere Goalie Julia Maireder, die wie Max jede Menge Arbeit an diesem Tag zu verrichten hatte. Nach 9 Minuten musste Julia noch einmal einen Gegentreffer hinnehmen, ansonsten konnte sie zahlreiche Schüsse parieren. Den Schlusspunkt setzte Luc nach Vorlage Jona kurz vor Abpfiff, so dass die Vipers am Ende deutlich und leider auch gerecht mit 10:3 als Sieger vom Feld gingen.
Unsere Kids dürften einen ersten Vorgeschmack auf die weiteren Endrundenpartien bekommen haben, denn entgegen der Vorrunde werden sie für Tore und Siege noch mehr arbeiten, kämpfen und zusammenspielen müssen. Wir glauben daran, dass sie es schaffen werden und freuen uns bereits auf das nächste Spiel kommendes Wochenende.
Kein gutes Wochenende für die Adler, die erneut großer personelle Probleme hatten.
Trainer Olli Derigs musste am Freitag gegen Köln kurzfristig auf die Polizeibeamten Dominik Boschewski und Felix Wuschech verzichten und auch der zuletzt bärenstarke Jan Wrede stand nicht zur Verfügung. Um auf die Mindestanzahl zu kommen, wurde Moritz Nowak aus der Zweitvertretung hochgezogen. 40 Minuten war genug Kraft da und die Adler führen mit 7:4, doch am Ende ging die Puste aus und Köln gewann 8:7.
Am Samstag das gleiche Bild, auch hier ein dünner Kader und neben Nowak wurde Junior Luca Stockmann mit auf die Reise Richtung Essen genommen. Der Spielverlauf war ähnlich, denn auch hier war es nach zwei Dritteln eine knappe Kiste, denn Essen führte mit 6:5. Im letzten Drittel waren dann keine Körner mehr vorhanden und Kaarst unterlag mit 5:11.
Damit müssen die Adler noch ein Spiel gewinnen, um sicher auf dem zweiten Tabellenplatz zu landen. Für das Bundesligateam der Adler geht es am kommenden Freitag mit dem Derby in Krefeld weiter.
Wenig Grund zum Jubeln, hatte auch die U19 Nationalmannschaft bei der Europameisterschaft. Wieder waren nur vier Teams am Start im österreichischen Ternitz und diese mit großen Leistungsunterschieden. Gelangen gegen die sehr schwachen Teams aus Österreich und England Kantersiege, gab es im Finale eine derbe 3:8 Niederlage gegen den neuen Europameister Schweiz. Kleiner Trost am Rande, dass die beiden Adler Paul Nowak und Tim Wingen (zweifacher Torschütze im Finale) ins All-Star Team gewählt wurden.
Die Köln Rheinos haben keine Halle zur Verfügung und daher findet das Bundesligaspiel am kommenden Freitag um 20 Uhr in Kaarst statt.
Die Rheinos sind nicht zu beneiden, spielen sie seit Jahren doch in einer Ausweichhalle, die weder isoliert ist noch barrierefrei und nur knapp 150 Zuschauerplätze hat. Die angrenzende Großsporthalle Köln-Bocklemünd ist seit fast 10 Jahren eine brachliegende Baustelle, da die Stadt Köln nicht in der Lage ist, dort eine Entscheidung zu treffen ob abgerissen oder saniert wird. Kein gutes Bild was die Stadt Köln hier abgibt.
Zu allem Übel wurde in die Aushilfshalle eingebrochen, dazu ist dort der Strom ausgefallen und die Halle nun seit 14 Tagen gesperrt. Auch bis Freitag ist eine Freigabe nicht zu erwarten. Daher nun der Wechsel in die Stadtparkhalle Kaarst, dem die Stadt Kaarst kurzfristig zustimmte.
Für die Kölner alles andere als angenehm, sind sie doch dringend auf Punkte angewiesen. Aktuell liegen die Domstädter auf dem achten Rang, punktgleich mit dem Tabellenneunten Duisburg. Sicher nicht die Platzierung, die sich die Rheinos vor der Saison versprochen haben, aber noch auf einem Play-Off Rang.
Die Crash Eagles wollen ihrerseits mit einem Sieg den zweiten Rang sichern und sind auch wegen dem Heimrecht Favorit.
Am Samstag steht dann die Partie beim den Eagles Essen-West an. Da fragt man sich natürlich, wie die Fans die jeweiligen Eagles anfeuern. Da ist Kreativität gefordert. Gefordert sind auch die beiden Teams, denn es ist das absolute Spitzenspiel. Tabellenführer Essen gegen Meister Kaarst, das dürfte ein Leckerbissen für die sicher zahlreichen Besucher werden.
Ebenfalls am kommenden Wochenende geht die Europameisterschaft der U19 in Ternitz (Österreich) über die Bühne. Paul Nowak, Tim Wingen und Malte Fonken vertreten die Kaarster Farben.
Die Begegnungen im Überblick:
Crash Eagles Kaarst 85 e.V. vs. HC Köln-Rheinos
Freitag, 29.08.2025 Stadtparkhalle Kaarst, Bully 20 Uhr
ESC Eagles Essen-West vs. Crash Eagles Kaarst 85 e.V.
Samstag, 30.08,2025 Rollsporthalle Raumer Straße Essen, Bully 18 Uhr
Achtmal traf Thimo Dietrich im hochklassigen Duell der beiden Finalisten des Vorjahres.
Trotz der acht Treffer von Thimo Dietrich kürte Coach David Dietrich Verteidiger Jan Wrede zum „Man of the Match“, da Wrede nicht nur etliche Defensivduelle siegreich bestritt, sondern auch fünf Treffer vorbereitete und ein Tor selbst erzielte.
Vor dem Spiel hatte Co-Trainer David Dietrich, er vertrat den im Familienurlaub weilenden Olli Derigs, noch arge Sorgenfalten ob der fehlenden Leistungsträger. Tim- Niklas Wolff (Prüfungsvorbereitung), Dominick Thum, Patrick Petau (beide Urlaub) fehlten ebenso wie der verletzte Lennart Otten und der mittlerweile wieder beim Eishockey aktive Bennet Otten. Als sich dann noch Moritz Otten mit einer fiebrigen Erkältung abmeldete, konnte der Kaarster Übungsleiter nur 11 Feldspieler aufbieten.
Diese 11 Akteure zeigten allerdings eine ebenso famose Leistung wie Max Drücker, im Kaarster Tor. Der Kaarster Goalie war in Bestform und brachte die Stürmer der Patriots ein ums andere Mal zur Verzweiflung. Im ersten Drittel konnten die Adler eine verdiente 3:1 Führung verbuchen, dank eines Hattricks von Thimo Dietrich, der wie oben schon erwähnt einen Sahnetag erwischte. Sean Liechti traf für die Patriots.
Die Patriots kamen mit ordentlich Power aus der Pause und Amadus Röttcher gelang der Anschluss (24.). Thimo Dietrich war dann erneut zur Stelle und erhöhte auf 4:2 (26). Die Gäste konnten dann in Überzahl erneut verkürzen (27. Thibaut Lambert), doch der nicht zu verteidigende Thimo Dietrich traf postwendend zum 5:3. Die Adler danach wie entfesselt und immer wieder boten sich große Möglichkeiten für den Meister. Jan Wrede nutzte eine Chance zum 6:3 (35.), Aidan Guskov, der erst vor einer Woche aus einem einjährigen Auslandsaufenthalt aus China zurückkehrte, erhöhte auf 7:3 (36.) und Thimo Dietrich auf 8:3 (38.). Pause.
Im letzten Drittel belohnte sich Leon Bachor für seine couragierte Leistung und stellte auf 9:3 (41.). Die Adler waren dann im Gefühl des sicheren Sieges zu sorglos und die Patrioten verkürzten auf 9:6 durch Treffer von Jakub Bernad, Sean Liechti und David Lademann. Coach David Dietrich nahm eine Auszeit und machte lautstark klar, dass die Adler wieder konsequenter zur Sache gehen müssen. Jan Wrede nahm sich diese Anweisung zu Herzen und weckte mit einem ordentlichen Check sein Team auf und Thimo Dietrich sorgte umgehend mit dem 10:6 (47.) für klare Verhältnisse. Der Treffer von Sean Liechti zum 10:7 in der 50. Minute war das letzte Lebenszeichen der Hessen, denn Thimo Dietrich (54.) und Anthony Riller (59.) sorgten für den 12:7 Endstand.
Durch diesen Sieg liegen die Adler weiter auf dem zweiten Tabellenplatz und benötigen nur noch einen Sieg aus den restlichen vier Spielen, um diesen zu sichern. Am nächsten Wochenende spielen die Adler doppelt. Freitag in Köln und Samstag in Essen. Sollten hier beide Spiele gewonnen werden, wären die Kaarster gar wieder Tabellenführer. Es bleibt also spannend.
Die Crash Eagles Büttgen laden alle Kinder der Jahrgänge 2017 bis 2021 herzlich zur Laufschule in der Radsporthalle Büttgen! Das Laufschulteam bietet ab diesem Jahr ein frisches Konzept für junge Inlinelauf- und Skaterhockey-Begeisterte.
📅Trainingszeiten und Ablauf
- *Wann:* Jeden Dienstag und Freitag von 16:00 bis 17:00 Uhr
- *Wo:* Radsporthalle Büttgen
- *Was erwartet die Kinder:*
- 30 Minuten angeleitete Laufschule mit qualifizierter Betreuung
- Anschließend freies Üben, um das Gelernte direkt umzusetzen
🎯 Zielgruppe
Kinder der Jahrgänge *2017 bis 2012*, die Spaß an Bewegung haben und sich für das Inlineskaten oder Skaterhockey interessieren, sind herzlich willkommen. Die Laufschule bietet eine ideale Vorbereitung auf die Saison 2026 und ermöglicht erste Schritte auf acht Rollen – ganz ohne Druck, aber mit viel Freude.
📞 Kontakt
Für Fragen und Anmeldung wendet Ihr Euch bitte per E-Mail/Kontakt:
Die Crash Eagles freuen sich auf viele neugierige und motivierte Kinder – kommt vorbei und rollt mit uns in die neue Saison! 🦅
Am Samstag begrüßen die Adler den aktuellen Europacupsieger, die Rhein-Main Patriots in der Kaarster Stadtparkhalle.
Was für viele Menschen die schönste Zeit des Jahres ist, ist für die Skaterhockeycracks eher eine Qual. Die heißen Temperaturen sind gänzlich ungeeignet für den Skaterhockeysport und dazu kommt noch die Problematik der Urlaubszeit, die viele Teams vor personelle Probleme stellt. So können die Adler am kommenden Samstag auch nicht auf die „volle Kapelle“ zurückgreifen und müssen wieder improvisieren.
Noch fünf Spiele stehen für Kaarst auf dem Programm bis zum Ende der Rückrunde und mit den Patriots kommt der letztjährige Finalgegner zum Spitzenspiel nach Kaarst. Die Patriots wollen dieses Jahr nach dem Europacup auch die Deutsche Meisterschaft ins Niddatal holen und haben ihren Kader dementsprechend verstärkt.
Allerdings konnten die Hessen zuletzt nicht auf die Dienste der beiden tschechischen Torjäger Loskot und Bernad bauen und mussten eine bittere Heimniederlage gegen Düsseldorf verkraften.
Die Crash Eagles wollen in eigener Halle die drei Punkte behalten und so den Grundstein für eine optimale Platzierung nach der Hinrunde legen.
Aktuell liegen die Adler auf dem zweiten Platz hinter den Moskitos Essen, die allerdings bald von der Bildfläche verschwinden und durch die „Eagles Essen-West“ ersetzt werden.
Der Eishockeyverein Moskitos Essen ist insolvent und die Eagles dessen Nachfolger. Daher gibt es nicht nur das „doppelte Lottchen“, sondern auch die „doppelten Adler“. Zum Duell der Adler kommt es dann schon am 30.8.in der Halle der Essener Adler.
Die Begegnung im Überblick:
- Crash Eagles Kaarst 85 e.V. vs. Rhein-Main Patriots
- Samstag, 23.08.2025, Bully 17 Uhr, Stadtparkhalle Kaarst
Ein starkes erstes Drittel reichte den Adlern, um die drei Punkte mitzunehmen.
Die lange Reise nach Deggendorf startete morgens um 8 Uhr an der Stadtparkhalle und war alles andere als vergnügungssteuerpflichtig, denn erst um 17.30 Uhr kam man an der Halle in Deggendorf an. Freundlicherweise waren die Pflanz bereit das Spiel dann mit zehnminütiger Verspätung zu starten.
Im ersten Drittel waren die Kaarster klar spielbestimmend, konnten aber anfangs keine Treffer erzielen. Spielentscheidend war dann eine Szene am Kaarster Tor, als Tim-Niklas Wolff und der Deggendorfer Marcel Pfänder ein tête-à-tête hielten, an dessen Ende beide für vier Minuten auf die Strafbank mussten. Bei nun jeweils nur drei Feldspielern waren die Adler haushoch überlegen und gingen durch einen Doppelschlag von Lennart Otten in Führung (8.Min. Vorlage Thimo Dietrich 9. Min Felix Wuschech). Patrick Petau stellte auf 0:3 (10. Jakob Matzken) und erneut Lennart Otten auf 0:4 (11.).
Leon Bachor erhöhte dann auf 0:5 (14. Jakob Matzken) und Lennart Otten mit seinem vierten Treffer auf 0:6 (19. Jan Wrede).
Im zweiten Abschnitt das gleiche Bild und Kaarst erhöhte durch Jan Wrede auf 0:7 (22. Lennart Otten), ehe Florian Herdrich erstmals für die Hausherren traf (23. Mario Draser). Die Pflanz suchten ihr Heil in der Offensive, wurden aber regelmäßig von der Kaarster Defensive oder Torwart Max Drücker gestoppt und luden daher den Meister zum Kontern ein. Jakob Matzken erhöhte auf 1:8 (24.) und Felix Wuschech traf gar in Unterzahl zum 1:9 (24. Lennart Otten). Tim-Niklas Wolff machte es nach Vorlage von Thimo Dietrich zweistellig (30.). Danach waren die Adler nicht mehr so konzentriert und Deggendorf konnte durch Stefan Bauer (30.), Leon Draser (34.) und Dominik Steer (36.) verkürzen. Lennart Otten (31.) und Jakob Matzken (32.) trafen zwischenzeitlich zum 4:12 Pausenstand.
Im letzten Drittel zeigten die Pflanz Charakter und gaben sich nicht auf und bei Kaarst machten sich nun die „Busbeine“ nach über neun Stunden Anfahrt bemerkbar. So konnten die Pflanz das letzte Drittel mit 4:3 für sich entscheiden. Maxim Bernhardt traf doppelt für den Aufsteiger, Stefan Bauer und Jonas Stern waren die weiteren Torschützen. Für Kaarst traf Jan Wrede und zweimal Thimo Dietrich. „Wir haben am Ende die Zügel schleifen lassen, aber das ist bei der anstrengen Anfahrt nachvollziehbar. Deggendorf ist besser als der Punktestand und wir haben durch die erfolgreich Anfangsphase den Sieg verdient“, so Präsident Georg Otten, der die verhinderten Trainer vertrat.
Auf dem Rückweg dann noch eine ordentliche Schrecksekunde, da kurz vor Aschaffenburg ein Reifen platzte und der Bus keinen Ersatzreifen hatte. Daher mussten die Adler noch über vier Stunden auf die Weiterreise warten, ehe ADAC und Werkstatt den Bus wieder flott gemacht haben. Insgesamt fast 20 Stunden verbrachten die Crash Eagles im Bus, da kommt die nun sechswöchige Pause gerade Recht.
Am Samstag früh reist der Kaarster Tross gen Niederbayern, um bei den Deggendorf Pflanz anzutreten.
Die Pflanz konnten bis dato nur einen Sieg einfahren. Direkt im ersten Saisonspiel überraschten die Bayern den Crefelder SC und gewannen nach Verlängerung. Seit diesem Sieg mussten die Pflanz allerdings immer dem Gegner gratulieren. Trotz der Negativserie lassen die Mannen von Trainer Thomas Weiß nicht die Köpfe hängen und geben in jedem Spiel kämpferisch alles, um die Liga zu halten. Allerdings sind es schon 10 Punkte Rückstand auf die Köln-Rheinos und daher müssen auch Punkte gegen den Meister aus Kaarst her.
Dessen sind sich auch die Kaarster Adler bewusst und werden daher hochkonzentriert zur Sache gehen, um ihrer Favoritenrolle gerecht zu werden.
Problematisch könnte allerdings die lange Anfahrt werden, die verbunden mit dem Ferienbeginn durchaus in Stress ausarten könnte. „Wir starten am Samstag daher schon um 8 Uhr Richtung Deggendorf um rechtzeitig dort anzukommen“, so CEK Präsident Georg Otten.
Im Anschluss übernachtet man in Regensburg, da eine komplette Rückfahrt bei der Fahrstrecke nicht zumutbar wäre, bevor es dann in die sechswöchige Sommerpause geht. Am 23.8. spielt man dann zuhause gegen die Rhein-Main Patriots.
Vier Spiele in Serie gewonnen – mit insgesamt acht Siegen und nur drei Niederlagen gehen die 3. Herren der Eagles als derzeitiger Tabellendritter in die Sommerpause. Eine starke Bilanz!
B
eim letzten Heimspiel gegen die Hilden Flames geriet man im ersten Drittel fast schon traditionell in Rückstand: 2:4 lautete der Stand nach dem ersten Drittel. Dass hier nicht dieselbe Hildener Mannschaft wie beim klaren 24:4-Auswärtssieg zu Saisonbeginn spielte, war dem Kaarster Team spätestens jetzt bewusst.
Es entwickelte sich ein echtes Hin und Her. In der 26. Minute konnte man durch Kevin Küppers erstmals mit 5:4 in Führung gehen, doch die Führung wechselte stetig. Letztlich war es Assistent Christian Thum – übrigens auch der heutige Topscorer mit zwei Toren und fünf Vorlagen – der in der 58. Minute den spielentscheidenden Treffer zum 10:9 erzielte.
Doch um die Spannung noch zu übertreffen, wurde eine Spielverzögerung der Eagles in der letzten Minute mit einem Penalty für die Flames bestraft. Besser ließe sich das in keinem Drehbuch schreiben. Der im zweiten Drittel für Stammkeeper Patrick Krajnc eingewechselte Juniorentorwart Kai Osburg konnte in seinem vorerst letzten Spiel – er wird für ein halbes Jahr nach Japan gehen – den Penalty souverän abwehren.
In den letzten Sekunden passierte nicht mehr viel, und das Spiel war entschieden.
Die 3. Herren gehen nun in die Sommerpause und wollen in der zweiten Saisonhälfte ihren Platz in der oberen Tabellenregion bestätigen. Neben den „alten Säcken“ ist vor allem der große Einsatz der vielen jungen Spieler und Junioren hervorzuheben. Darauf können der heutige Kapitän Maik Butzen und sein Team stolz sein.
Zum Abschluss überreichte Spielertrainer Marcus Drücker ein Geschenk in Form einer kleinen finanziellen Unterstützung des Teams an Kai, damit er sich in Japan nicht nur von Wasser und Reis ernähren muss.
Die Eagles der 3. Herren wünschen Kai einen schönen Aufenthalt und freuen sich auf die kommenden Spiele!


Zum letzten Spiel vor der Sommerpause hatte unsere erste Schülermannschaft im Pokalhalbfinale Münster Mottek zu Gast. Auch wenn die Favoritenrolle klar den Adlern galt, so wollte man die gegnerische Mannschaft – aktueller Tabellenführer in der zweiten Schülerliga - auf keinen Fall unterschätzen und tat gut daran, kämpften die Münsteraner doch aufopferungsvoll bis zur letzten Minute.
Ganze 16 Sekunden dauerte es allerdings nur, bis die Crash Eagles durch ein Tor von Marlon Metzler nach Vorlage von Alexandra Kashcheev mit 1: 0 in Führung gingen und es folgten im ersten Drittel noch vier weitere Tore durch Mats Pohlmann, Alexandra Kashcheev, Mundi Annoh (vorbereitet durch Nala Koumba) und erneut Mats Pohlmann (auf Vorlage von Mattia Cannoni).
Die eindeutige Führung bauten unsere Adler im zweiten Drittel auf 8:1 aus, zwei Tore erneut durch das Duo Metzler und Kasheev, und einem unserer Jüngsten gelang an diesem Tag etwas wirklich Seltenes - Mats Pohlmann erzielte auch die Tore 7 und 8 auf Vorlage von Mattia Cannoni und Nic Müller und traf somit vier Mal ins Schwarze. Glückwunsch Mats, das hast du super gemacht!
Es war klar, dass unsere Adler sich dieses Spiel nicht würden aus der Hand nehmen lassen, denn auch die Defensive stand sicher und Amelie Koumba im Tor musste erneut im gesamten Spiel nur einmal hinter sich greifen. „Solche Spiele konzentriert zu Ende zu spielen, ist nicht ganz so einfach“, lobte David Dietrich sein Team, „aber das zeichnet die gesamte Mannschaft derzeit aus, dass sie – egal bei welchem Spielstand – fokussiert bleibt und weiter an ihren Aufgaben arbeitet, die wir Trainer je nach Spiel stellen.“
Den Endstand von 10:1 besiegelten zwei weitere Tore im letzten Drittel durch Jule Lorencik auf Zuspiel von Kashcheev und Valerio Cannoni (vorbereitet durch Metzler). So ziehen unsere Schüler nun zum dritten Mal in Folge ins Pokalfinale ein und können es kaum erwarten, den Pott nun hoffentlich endlich mal wieder nach Kaarst zu holen.
Am Wochenende geht auf Teamfahrt und so läuten wir die Sommerpause bei Sport, Spiel und Spaß ein. Let the eagles fly!
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