Unter den Augen von Bürgermeister Christian Horn-Heinemann und seinem 1. Stellvertreter Dennis Oscheja verteidigten die Eidgenossen ihren Titel.
Es war nicht nur im Finale, welches von über 600 Besuchern in der Stadtparkhalle bestens besucht war, eine großartige Stimmung, auch in dem gesamtem Turnierverlauf herrschte eine tolle Atmosphäre in der Kaarster Stadtparkhalle. Auch der Vorsitzende des internationalen Verbands IISHF war begeistert und wiederholte sein Lob der Vergangenheit.“You can host any time“, forderte der Däne die Crash Eagles auf, auch in der Zukunft internationale Events auszurichten.
Zum Turnier:
Die Crash Eagles eröffneten den Reigen mit der Partie gegen die Gekkos Gerlafingen. Am Ende stand ein 4:2 Erfolg der Kaarster auf der Anzeigetafel. Es sollte nicht der einzige Sieg der Adler sein, denn am Ende der Vorrunde stand man auf dem ersten Platz und war so sicher im Halbfinale. Coach Tim-Niklas Wolff und sein Assistent Moritz Nowak waren vollends zufrieden mit der Leistung ihres Teams.
Im Halbfinale war dann überraschend wieder Gerlafingen der Gegner. Die Schweizer waren klar unterlegen und Kaarst siegte 8:2.
Im Finale ging es dann gegen den SHC Rossemaison, der von einer großen und stimmgewaltigen Fangemeinde begleitet wurde. Die Schweizer erwischten den besseren Start und gingen in Überzahl durch Nico Seri in Führung. Malte Fonken gelang dann der verdiente 1:1 Ausgleich. Alexandre Rufer konnte dann in erneuter Überzahl auf 2:1 für Rossemaison stellen. Max Wrede, der Topscorer des Turniers, markierte dann den erneuten Ausgleich. Auch sein Treffer fiel im Powerplay.
Paul Balmer und Julien Sauvain brachten die Schweizer dann innerhalb von 56 Sekunden auf die Siegerstraße.
Der 4:3 Anschlusstreffer durch Ben Schlösser kam dann leider zu spät und so jubelten am Ende die Mustangs. Damit gelang den Schweizern das Kunststück der Titelverteidigung, was im Nachwuchs durch den jahrgangsbedingten Spielerwechsel etwas Besonderes ist.
Bemerkenswert war die Schweizer Dominanz bei dem Turnier. Denn auf dem dritten Rang landete Rolling Aventicum, während die deutschen Vertreter Krefeld (5.), Düsseldorf (7.) und Atting (8.) hinter den Erwartungen blieben.
Neben der Silbermedaille freuten sich die Adler, dass Matti Baumgarten als einziger Deutscher ins All-Star Team gewählt wurde. Aus der Schweiz waren Timo Schüppach (Gerlafingen), sowie Loan Vernier, Nico Seri und Maxime Depraz, allesamt aus Rossemaison nominiert.
Das untermauert die aktuelle Dominanz der Schweizer im Skaterhockey.