10:4âAuswĂ€rtssieg bei Samurai Iserlohn
Die Crash Eagles Kaarst haben im Pokalwettbewerb der Jugend ein starkes Ausrufezeichen gesetzt. Beim TabellenfĂŒhrer der zweiten Liga, Samurai Iserlohn, gewann das Team von Trainer Ingo Landsknecht verdient mit 10:4 (0:4/1:3/3:3) und zeigte dabei gröĂtenteils eine reife, spielerisch ĂŒberzeugende Leistung.
đ Spielverlauf â Kaarst clever, Iserlohn körperlich stark
Schon vor dem Bully war klar: Kaarst als Erstligist der Favorit, technisch sauber, spielerisch variabel. Iserlohn als TabellenfĂŒhrer ihrer Liga, körperlich robust, aggressiv, mit viel Selbstvertrauen â auch wenn dort ĂŒberwiegend Zweitvertretungen als Gegner warten.
Die Samurai brauchten einige Minuten, um sich auf den völlig anderen Spielstil der Eagles einzustellen. Kaarst nutzte diese Phase konsequent: frĂŒhe Ballgewinne, schnelles Umschaltspiel, klare AbschlĂŒsse. Die 4:0âFĂŒhrung nach dem ersten Drittel gab Sicherheit und Struktur.
Im zweiten Abschnitt blieb Kaarst spielbestimmend, kombinierte sich immer wieder sehenswert durch die Iserlohner Defensive und erhöhte auf 7:1. Stark: Eine fĂŒnf minĂŒtige Unterzahl konnte gut verteidigt werden. SpĂ€testens zum Schlussdrittel kam Iserlohn besser ins Spiel â vielleicht auch, weil die Eagles in der Abwehrarbeit nicht mehr mit letzter Konsequenz agierten. Die letzten Tore der Gastgeber fielen daher etwas zu leicht, Ă€nderten aber nichts am verdienten Gesamtergebnis.
â Starke Teamleistung â Offensivdruck und kluge Entscheidungen
Die Kaarster Jugend ĂŒberzeugte vor allem durch hohes Tempo und klare Passwege technische Ăberlegenheit in engen RĂ€umen, gute Entscheidungsfindung im Angriffsdrittel und stabile TorhĂŒterleistung in den entscheidenden Phasen.
Iserlohn hielt körperlich stark dagegen und spielte sehr positiv aggressiv, fand aber erst spÀt Lösungen gegen das Kaarster Kombinationsspiel.
Trainer Ingo Landsknecht: âEs war gut, dass wir frĂŒh in FĂŒhrung gegangen sind. Sonst wĂ€re es eine harte Nuss geworden. Auch bei einem Wechsel der TorhĂŒter in die anderen Teams hĂ€tte das Spiel sicherlich anders aussehen können.â
Die Crash Eagles ziehen letztendlich verdient in die nÀchste Pokalrunde ein. Der Sieg in Iserlohn war nicht nur ein Ergebnis der spielerischen QualitÀt, sondern auch der Reife, mit der die Mannschaft auf die körperliche Spielweise des Gegners reagierte.