Die zweite Jugend lieferte sich am Muttertag auswärts bei den Pulheim Vipers ein packendes und hochspannendes Spiel, das erst im Penaltyschießen entschieden wurde. Nach großem Kampfgeist, starken Torhüterleistungen und einer dramatischen Schlussphase sicherten sich die Eagles am Ende den verdienten 3:4-Erfolg.
Julia Maireder zeigte im ersten Drittel eine starke Leistung im Tor
Die Eagles starteten hervorragend in die Partie und setzten den gegnerischen Goalie direkt massiv unter Druck. Bereits in den ersten 75 Sekunden erspielten sich die Kaarster drei gefährliche Torchancen. Die Vipers kamen erst bei 2:13 Minuten erstmals gefährlich in die Hälfte der Eagles, wurden dort jedoch stark von der Defensive gestoppt.
Kurz darauf mussten die Eagles wegen eines Wechselfehlers in Unterzahl spielen. Das Powerplay nutzten die Vipers bei 3:54 Minuten zur 1:0-Führung. Trotz des Rückstands blieben die Eagles das aktivere Team und erspielten sich in der achten Minute mehrere gute Abschlüsse, doch der Pulheimer Goalie hielt sein Team zunächst in Führung.
Auch Julia Maireder zeigte im ersten Drittel eine starke Leistung im Tor der Eagles. Besonders bei einem gefährlichen Abschluss aus kurzer Distanz bei 8:45 Minuten reagierte sie glänzend. Während die zehnte Spielminute fast ausschließlich in der Hälfte der Eagles stattfand, bewahrte Julia Ruhe und hielt den Rückstand weiter knapp. Kurz vor Drittelende versuchten die Eagles den Ball im gegnerischen Tor unterzubringen, doch den anschließenden Konter der Vipers fing Julia spektakulär aus der Luft.
Maximilian Mauermann mit zwei Vorlagen
Das zweite Drittel begann turbulent. Die Vipers erhöhten zunächst auf 2:0, doch die Eagles antworteten eindrucksvoll: Fredi Martial erzielte auf Vorlage von Maximilian Mauermann den wichtigen Anschlusstreffer zum 2:1. Kurz darauf fiel auch der verdiente 2:2-Ausgleich durch Charlotte Bärlage — erneut vorbereitet von Maximilian Mauermann.
Das Spiel entwickelte sich nun zu einem offenen Schlagabtausch mit schnellen Seitenwechseln und vielen intensiven Zweikämpfen. Zur Hälfte der Partie übernahm Olaia Ebisch das Tor der Eagles und zeigte direkt mehrere starke Aktionen. Einen harten Schuss konnte sie zunächst stark parieren, doch im anschließenden Gerangel vor dem Tor gelang den Vipers dennoch das 3:2. Mit diesem knappen Rückstand ging es in die zweite Pause.
Viele Chancen auf beiden Seiten
Auch das Schlussdrittel blieb hochspannend. Beide Teams erspielten sich zahlreiche Torchancen. In der sechsten Minute schlich sich Emil Wasen unbemerkt nach vorne, konnte eine gute Möglichkeit aber leider nicht verwerten. Bei 7:45 Minuten war es dann erneut Frederik Martial, der sich stark durchsetzte und den umjubelten 3:3-Ausgleich erzielte.
Die Eagles drückten nun weiter auf das nächste Tor. Ein weiterer gefährlicher Abschluss wurde vom Goalie der Vipers spektakulär aus der Luft gefangen. Defensiv zeigte Olaia ebenfalls eine starke Leistung und konnte bei einem Alleingang der Gastgeber dem Gegner den Ball direkt vom Schläger stechen.
Nach einer etwas unverständlichen Strafe gegen Maximilian Mauermann wegen Beinstellens mussten die Eagles erneut in Unterzahl agieren. Doch die Unterzahlformation arbeitete stark: Die Eagles störten das Powerplay der Vipers früh und effektiv. Frederik Martial konnte sogar mit dem Ball ausbrechen und einen sehenswerten Schuss aufs Tor bringen, den der Goalie jedoch festhielt.
Kurz vor Schluss wurde es noch einmal dramatisch: Olaia rettete einen Angriff der Vipers mit vollem Körpereinsatz, indem sie sich auf den Ball warf. Bei 14:50 Minuten gelang den Vipers scheinbar doch noch der Siegtreffer nach einem Zwei-auf-Eins-Konter. Allerdings hatte der Schiedsrichter bereits vor dem Torabschluss abgepfiffen — das Spiel blieb beim 3:3 und ging ins Penaltyschießen.
Mit einem 3:3 ging es ins Penaltyschießen - Olaia Ebisch hält alle drei Penalties - Frederik Martial verwandelt
Dort begann für Olaia Ebisch eine ganz besondere Premiere: ihr erstes Penaltyschießen überhaupt. Und die junge Goalie blieb eiskalt. Den ersten Versuch der Vipers parierte sie stark, der zweite Schuss ging deutlich über das Tor und beim dritten Versuch blockte sie den Ball zunächst — dieser kullerte zwar noch gefährlich auf der Linie entlang, doch Olaia reagierte blitzschnell und sicherte ihn endgültig mit der Hand.
Auf der anderen Seite verwandelte Frederik Martial den entscheidenden Penalty souverän für die Eagles. Im offiziellen Spielbericht wurde der Treffer zwar Moritz Vogt zugeschrieben, tatsächlich wurde der Penalty jedoch von Frederik Martial verwandelt.
Fazit
Damit feierten die Eagles einen emotionalen und hart erkämpften Sieg nach Penaltyschießen — ein perfekter Abschluss eines spannenden Muttertags-Spiels mit großem Kampfgeist, starken Torhüterleistungen und beeindruckender Moral.