Die zweiten Herren der Crash Eagles haben in der Regionalliga West nach großem Kampf eine bittere 5:8‑Niederlage gegen die Duisburg Ducks II hinnehmen müssen. In einer emotional geführten Partie mit vielen Nickligkeiten, fragwürdigen Entscheidungen und hohem Tempo zeigten die Eagles zwischenzeitlich Moral, brachen jedoch im Schlussabschnitt entscheidend ein.
Verschlafener Start und starker Rückhalt im Tor
Kaarst fand nur schwer ins Spiel und hatte früh Probleme mit der körperlichen Präsenz der Duisburger. Trotz erster eigener Chancen – unter anderem durch Paul Nowak – waren es die Ducks, die das Spielgeschehen bestimmten. Im Tor hielt Lia Köpfer die Eagles mit mehreren starken Paraden im Spiel, war jedoch beim 0:1 in der 14. Minute machtlos. Duisburg blieb am Drücker und nutzte defensive Unaufmerksamkeiten zum 0:2 (20.).
Eagles kämpfen sich eindrucksvoll zurück
Das zweite Drittel begann mit einem Weckruf: Maurice Schock verkürzte früh auf 1:2 (22.). Die Partie wurde zunehmend hitziger, Duisburg agierte körperbetont und teilweise überhart. Nach dem zwischenzeitlichen 1:3 zeigte Kaarst jedoch Moral: Lennox Gerigk (25.) und Paul Nowak im Powerplay (26.) stellten auf 3:3. Die Eagles waren nun deutlich präsenter und gingen durch Maurice Schock (31.) sogar mit 4:3 in Führung. Trotz weiterhin strittiger Szenen behauptete Kaarst die Führung bis zur zweiten Pause.
Spiel kippt im Schlussdrittel
Der letzte Abschnitt begann denkbar schlecht: Direkt nach Wiederanpfiff fiel der Ausgleich zum 4:4 (41.). In der Folge blieb das Spiel umkämpft, doch Kaarst ließ eine Überzahlsituation ungenutzt und brachte sich anschließend durch eigene Fehler und Strafzeiten zunehmend in Bedrängnis. Duisburg nutzte diese Phase konsequent und drehte das Spiel mit drei Treffern binnen weniger Minuten auf 7:4. Zwar konnte Kaarst noch einmal auf 5:7 verkürzen (58.), doch die Entscheidung fiel kurz darauf mit dem 8:5 (59.).
Fazit
Die Eagles zeigten über weite Strecken Kampfgeist und Comeback-Qualitäten, standen sich am Ende jedoch selbst im Weg. Zu viele individuelle Fehler, unnötige Strafzeiten und eine schwache Chancenverwertung in entscheidenden Momenten verhinderten einen möglichen Punktgewinn. Ohne die starke Leistung von Lia Köpfer im Tor wäre die Niederlage allerdings deutlich höher ausgefallen