ESC Eagles Essen-West II – Crash Eagles Kaarst III 11:7 (5:3 / 2:2 / 4:2)
Die Zuschauer in Essen bekamen ein torreiches und temporeiches Landesligaspiel geboten. Beide Teams starteten offensiv, doch die Gastgeber aus Essen-West erwischten den besseren Tag und setzten sich am Ende mit 11:7 gegen die Crash Eagles Kaarst III durch. Als Absteiger aus der Regionalliga war Essen nicht nur wegen des Heimvorteils der Favorit.
1. Drittel – Torfestival zum Auftakt (5:3)
Schon nach 44 Sekunden eröffnete Alexander Busch den Torreigen für Essen. Kaarst antwortete prompt durch Maik Butzen, und es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Besonders auffällig: Oliver Bluhm, der im ersten Abschnitt gleich drei Treffer erzielte und Essen zur 5:3-Pausenführung führte. Kaarst blieb jedoch durch Butzen und Pälike stets gefährlich.
2. Drittel – Kaarst kämpft sich zurück (2:2)
Artur Drichel brachte die Crash Eagles früh auf 5:4 heran. Nach einer Strafe gegen Essen nutzte Torben Heitmüller das Powerplay zum 5:5-Ausgleich. Doch Essen schlug zurück: Ulrich und Wichmann stellten den alten Abstand wieder her. Mit 7:5 ging es ins Schlussdrittel.
3. Drittel – Essen macht den Deckel drauf (4:2)
Busch erzielte kurz nach Wiederbeginn das wichtige 8:5 – gleichzeitig das Game-Winning-Goal. Kaarst stemmte sich noch einmal gegen die Niederlage: Erneut waren Heitmüller und Butzen erfolgreich. Doch Essen blieb eiskalt und erhöhte durch Ulrich und Busch auf 11:7.
Das Trio Ulrich–Bluhm–Busch dominierte die Partie und war an 19 der 22 Essener Punkte beteiligt.
Das Duell blieb insgesamt fair, auch wenn einige Strafen zu wichtigen Momentumwechseln führten.
Ein offensiv geprägtes Spiel, in dem Essen-West II dank einer überragenden ersten Reihe verdient die Punkte behält. Kaarst zeigte Moral und kam mehrfach zurück, musste sich aber der individuellen Klasse der Gastgeber geschlagen geben. Bei Kaarst waren Maik Butzen (4 Punkte) und Torben Heitmüller (3 Punkte) die Topscorer. Trotz einiger Schwierigkeiten in der Defensive zeigten die Crash Eagles großen Kampfgeist und Moral. Die Torhüter Patrick Krajnc und Samantha Lieder mussten sich häufig beweisen.