Dramatik pur in der Bundesliga. Crash Eagles unterliegen nach dubioser Schlussphase mit 6:7 bei den Rhein-Main Patriots

von Georg Otten

Bis zur 50. Minute sahen die Adler wie der sichere Sieger aus, doch dann erfuhr das Spiel eine Wende.

Gut ist es, wenn die Spieler ein Spiel entscheiden. Eher schlecht, wenn „äußere Einflüsse“ hier eine Veränderung vornehmen. Bis zur 50. Minute führten die Adler verdient mit 5:2 und hatten Spiel und Gegner im Griff.

Als dann in jener 50. Minute Patriot Etzel ziemlich rigoros in Adler Goalie Steffen bretterte, kam es zu Strafzeiten für beide Teams. Neben Etzel mussten auch die Kaarster Guskov und Riller für jeweils 5 Minuten auf die Strafbank. Eine folgenschwere Entscheidung, die dem Spiel eine Wende gab und die Patriots auf die Siegerstraße brachte. Am Ende unterlagen die Adler dann mit 6:7. Ein Ergebnis das ärgerlich ist, denn die Kaarster wollten im Abstiegskampf keine Zweifel aufkommen lassen, dass man im für Kaarst bedeutungslosen Spiel mit angezogener Handbremse spielt. Letztlich gewannen die anderen vom Abstieg bedrohten Teams aus Düsseldorf (11:9 gegen Essen) und Duisburg (10:9 n.P. in Augsburg) ihre Spiele und sicherten sich so den Klassenerhalt.

In den Play-Offs treffen die Crash Eagles nun auf die Duisburg Ducks. Die genauen Termine stehen noch nicht fest.