Gleich ein Doppelwochenende hatten die Damen der Eagles zu bestreiten.

Samstag musste das Team in Langenfeld antreten, die im Hinspiel den Eagles Damen das Leben recht schwer machten, Sonntags waren die Spreewölfe Berlin zu Gast in der Stadtparkhalle.

Langenfeld startete besser ins Spiel und markierte in der 4. Minute das 1:0 für die Hausherren, wobei Kaarst sicherlich nicht mit Torchancen geizte. Sarah Kazubek gelang in der 8. Minute der Ausgleich.

Sina Borns im Tor der Eagles, hatte an diesem Tage nicht ihren Besten und musste unglückliche Tore hinnehmen.

Beim Stand von 3:1 wechselte in der 17.Minute Julia Jewasinski zwischen die Pfosten der Eagles.

Langenfeld weiter bissig und markierte in der 18. Minute das 4:1.

Den erneuten Anschlusstreffer erzielten die Eagles Damen durch Pia Clauberg auf Zuspiel von Sarah Kazubek, 11 Sekunden vor Ende des 1. Drittels. Die Drittelpause war dann auch dringend nötig.

Sollte das Spiel schon gelaufen sein? In vielen Spielen der Vergangenheit war es immer das 2. Drittel, indem die Damen der Eagles ihre Schwächen zeigten. Doch das Team zeigte Charakter.

Das Spielgeschehen verlagerte sich nun mehr in die Langenfelder Hälfte. Selina Kirchhoff nutzte in der 25. Minute ein Zuspiel von Stefanie Mende zum 3:4 Anschlusstreffer. Fast im 2 Minutentakt fielen nun die Tore.

 

Kaarst drückte auf den Ausgleich. So war es Sarah Kazubek, auf Zuspiel von Selina Kirchhoff, die in der 28. Minute den Ausgleich markierte. Die Eagles Damen waren wieder im Spiel. In der 30. Minute dann die erstmalige Führung für die Eagles.

Die 5-fache Torschützin Sarah Kazubek traf erneut. Ihr war auch das 6:4 in der 38. Minute vorbehalten.

Mit diesem Ergebnis ging es in die 2. Drittelpause. Das man im Hinspiel eine deutliche Führung fast hätte abgegeben, war sicherlich allen noch bewusst. Und Langenfeld kam besser aus der Pause.

In der 44. Minute verkürzten die Hausherren auf 5:6, ehe Sarah Kazubek den alten Abstand wieder herstellte. In den darauffolgenden 10 Minuten des Spielverlaufs erspielten sich beide Teams Torchancen, auf Kaarster Seite scheiterte ein Schlagschuss am Langenfelder Torgestänge. Aber es wurde nochmal spannend. Langenfeld verkürzte in der 55. Minute auf 6:7. Unglücklich der Ausgleich in der 59. Minute, als der Ball nach einem Schlagschuss von der Hallenwand zurücksprang und durch eine eigene Spielerin von der Schulter ins Tor fiel.

Penaltyschießen war angesagt. Dies konnte Langenfeld für sich entscheiden. Damit ging nur 1 Punkt aus der Partie an die Eagles Damen.

„Mit der Leistung und der Moral können wir zufrieden sein, allerdings haben wir etliche gute Torchancen liegen lassen“, war sich das Kaarster Trainergespann einig.

Im Anschluss traf sich das Team in Kaarst zum gemeinsamen Grillen und hier merkte man den ärgerlichen Punktverlust niemanden mehr an, im Gegenteil.

 

 

Gleich am nächsten Tag mussten die Damen erneut ran, diesmal zu Hause gegen die Spreewölfe aus Berlin. Durch recht unterschiedliche Ergebnisse der Spreewölfe mochte man den Gegner vorab nur schlecht einstufen.

Doch die Eagles Damen ließen sich nicht beirren, sofort wurde das Berliner Tor unter Beschuss genommen.

Maja Macpohl traf mit einem schönen Schlagschuss in der 4. Minute mit ihrem ersten Tor im Eagles Dress von rechts außen in die lange Ecke.

 

Berlin kam nur schwer ins Spiel, immer wieder wurde Anja Scheydt von ihren Mitspielerinnen gesucht.

In der 10. Minute musste sich Julia Jewasinski im Tor der Eagles geschlagen geben. Die fehlende

Zuordnung in der Defensive nutzte Berlin zum Ausgleich. Doch Kaarst antwortete ganze 59 Sekunden später, als Julia Baumgartner Pia Clauberg bediente, die zum 2:1 traf.

Eine erneute Unachtsamkeit nutze Berlin abermals; Ausgleich in der 13. Minute.

Doch Kaarst weiter mit Zug zum Tor, gute Chancen wurden erspielt und letztlich auch genutzt. Sarah Kazubek traf in der 14. Minute auf Zuspiel von Pia Clauberg zum 3:2 Pausenstand.

Erneut sollte der 2. Drittel das Drittel der Eagles Damen werden. Zuerst markierte Kinjal Köhler in der 26. Minute nach einem schönen Querpass von Sarah Kazubek das 4:2.

3 Minuten später nutzte Julia Baumgartner einen Pass von Stefanie Mende zum 5:2, ein schöner Schlenzer in den rechten Winkel.

Damit nicht genug, Sarah Kazubek wurde in der 31. Minute von Pia Clauberg bedient und es stand 6:2 für die Eagles. Berlin allerdings nicht aufsteckend und 2 Minuten später gelang das 3:6 aus Berliner Sicht.

Doch Aileena Dopheide, ebenfalls mit ihrem ersten Tor für die Eagles Damen, stellte den alten Abstand wieder her. Die Vorarbeit leistete Sarah Kazubek. Bei diesem Tor verletzte sich die Berliner Torfrau am Handgelenk und musste ausgewechselt werden.

Mit einem komfortablen 7:3 ging es in die 2. Pause.

 

Auch im letzten Durchgang wollten die Eagles das Ergebnis ausbauen. Erneut bediente Sarah Kazubek Pia Clauberg und es stand 8:3 nach 45 Minuten.

Berlin nochmals mit dem Anschluss in der 47. Minute, aber Kaarst trotz Kräfteverlust des Doppelwochenendes klar spielbestimmend. Allerdings ließ man gute Chancen auf der Strecke um das Ergebnis nach oben zu setzten. Berlin bäumte sich nochmal auf, in der 49. Minute das 8:5, doch Kaarst spielte souverän weiter.

 

Den Schlusspunkt der Partie setzte Maja Macpohl mit dem 9:5 in der 58. Minute für die Eagles Damen.Das Zuspiel kam von Sarah Kazubek.

Damit bleibt das Eagles Team vorerst auch weiterhin auf Platz 3 der Tabelle.

„Wir haben heute phasenweise sehr gut kombiniert, allerdings auch einige Schwächen gesehen. Diese müssen wir nun bis zum Auswärtsspiel in Heilbronn in den Griff bekommen“, war das Statement der beiden Kaarster Trainer . „Wir hoffen, dass die Verletzung der Berliner Torfrau nicht zu schlimm ist und wünschen ihr gute Besserung und eine schnelle Genesung.“

 

Fotos: Zahlen-Hai.com