Crash Eagles gewinnen erneut beim Meister Krefeld und qualifizieren sich für das erstmals stattfindende Final Four

(von Georg Otten)

Mit dem 5:3 Auswärtssieg setzten die Eagles ein dickes Ausrufezeichen und qualifizieren sich für das Pokal Turnier „Final-Four“.

Die schönste Anzeigetafel der Liga.

Trainer Marcus Drücker musste auf die etatmässigen Goalies Richard Steffen (Rekonvaleszent noch bis August) und Daniel „Taylor Schneider verzichten und auch der zuletzt eingesprungene Oliver Derigs stand nicht zur Verfügung. So kamen die beiden Junioren-Goalies Max Drücker und Roman Lienaerts ins Team. Krefeld hatte zuletzt eine schwächere Phase mit zwei Niederlagen in Folge und wollte sich daher gerade zu Hause keine Blöße geben.

Krefeld ging durch Niklas Kleindienst in Führung (5.), die Andre Ehlert ausgleichen konnte (8.). Erneut war Kleindienst zu Stelle und brachte seine Farben in Führung (12.) und erneut konnte Kaarst postwendend, diesmal in Person von Johannes Matzken, ausgleichen (12.). Das war es dann auch im ersten Abschnitt.

Im zweiten Abschnitt passierte dann wenig, was inbesondere an wachsamen Torhütern lag. Weder Aron Brosch auf Krefelder Seite, noch Max Drücker im Tor der Kaarster waren für die Stürmer zu bewzingen.

Im letzten Drittel kam  Kaarst dann besser im Spiel und ging durch Tim-Niklas Wolff in Führung (49.), die der just aus dem Urlaub zurückgekehrte Moritz Otten gar auf 2:4 ausbaute (56.). Niklas Kleindienst traf dann zum dritten Mal für die Bären und machte es damit wieder spannend. Nach einem Beinstellen musste dann Moritz Otten auf die Strafbank (57.) und Krefeld riskierte alles und zog den Torwart. Der Schuss ging allerdings nach hinten los und so konnte Kaarst bei 3:5 Unterzahl durch Lennart Otten den Deckel draufmachen (59.).

Großer Jubel unter den mitgereisten Kaarster Fans, denn beim erstmals ausgetragenen Final-Four sind die Crash Eagles Kaarst durch den Sieg mit dabei. Dieses findet Ende September in Iserlohn statt.