(VON JENS PETERS)
 
In diesem Freundschaftsspiel hatten die Kaarster Coaches wieder jede Chance zu experimentieren. Zum einen wurden die beiden bisherigen Torhüter Amelie und Anton für ihre gute Leistung mit dem C und A belohnt. In Meisterschaftsspielen ist es nämlich nicht möglich, dass Torhüter die Kapitäne der Mannschaft sind – wie sehe es denn aus, wenn immer der Torhüter während des Spieles aus dem Tor fahren, um mit den Schiedsrichtern zu diskutieren ? Emoji
Zum anderen wurde die Chancen genutzt, mit drei Torhütern zu spielen – was sonst auch nicht erlaubt ist – so kam auch Constantin als neuester Torhüter zum Einsatz im Tor und ansonsonsten durften die Torhüter auch mal im Feld spielen. Wie immer machten alle drei Torhüter Ihre Sache im Rahmen Ihrer Möglichkeiten gut. Zudem gab Lennox als Headcoach sein Debüt und Coach Jens wechselte auf das Feld und war Schiedsrichter – zudem eine gute Gelegenheit, die eigenen Kinder auf dem Feld ein wenig an Ihre Positionen und an das Bewegen der eigenen Beine zu erinnern, statt mit dem Stock oder mit dem Körper dem Gegner ein Beinchen zu stellen.
Der Einsatz stimmte also wieder und das erste Drittel wurde mit Amelie im Tor mit 1:0 gewonnen. Vor lauter Überraschung, dass man gegen die meist größeren Gegner so viele Chancen hat, wurde aber das Toreschießen „vergessen“. Vergessen ist natürlich das falsche Wort, denn viele Kinder entwickeln sich rasant weiter: Zuerst mal muss man überhaupt den Mut haben, sich gegen größere Kinder durchsetzten zu wollen. Dann ist man froh, dass man überhaupt mal eine Chance hat. Danach ist es das Ziel, ein paar mehr Chancen zu haben und überhaupt mal eine der Chance zum Tor zu machen. Und als letztes gewinnt man immer mehr Ruhe und Technik, um auch mehrere Chancen zu nutzen.
Im zweiten Drittel entdeckten dann beide Mannschaften das Tor und die Flames, dass sie mit Ihrer Körpergröße das Spiel auch ausgeglichen gestalten können. Und da ältere Spieler etwas mehr Ruhe haben – sie müssen ja keine Angst haben, dass sie noch von einem Schläger eines kleineren Gegenspielers eingeholt werden – und die bessere Übersicht über die Spielsituation haben – kein Wunder wenn man 1-2 Köpfe höher steht – ging Erftstadt mit 2 Toren in Führung.
Doch die Entwicklung ging weiter: Die älteren Kinder Consti, Amelie, Semi, Julia, Vanessa übernahmen teilweise immer mehr Verantwortung. Die jüngsten mit Zehao, Ben, Max mischten munter mit. Und drei Kinder machten Ihren nächsten Schritt in der Entwicklung hinsichtlich Toren: Nala hatte erstmals sehr zahlreich Chancen und konnte ein Schuss versenken, Jonas hatte erstmals drei Chancen und erzielte sein erstes Tor überhaupt und David hatte zahlreiche Chancen und erzielte erstmals drei Tore in einem Spiel.
Im letzten Drittel waren die Crash Eagles wieder etwas besser als der Gegner. Im letzten Wechsel wollte man den Ausgleich erzwingen, spielte sehr offensiv und David knallte den Ball an die Unterkante der Latte. Doch statt zum 6:6 ins Tor sprang der Ball von der Latte ins Feld zurück und im Gegenzug erzielten die Erftstadt Flames den 7:5 Endstand. Erfstadt freute sich zurecht über Ihren vielleicht ersten Sieg – in Brühl wird gerade erst der Verein etabliert – und teilte uns nach dem Spiel mit, dass sie vom läuferischen Können unserer jüngeren Kinder etwas beeindruckt waren und gerne zu einem Rückspiel kommen würden, weil es auch noch an Hallenzeiten in Brühl mangelt.
Dem werden wir gene nachkommen, denn neben Köln und Lüdenscheid war das wieder ein Gegner, der auch für die allerjüngsten Eagles geeignet ist. Also:
 
Let the eagles fly dann eagles fly together